Monatsrückblick Juli 2021: Sommerferien im Tessin und zu Hause

Ende Juni sind wir in unsere langersehnten Sommerferien gestartet. Das letzte Mal geniessen wir sieben Wochen Sommerferien. Wobei, wer LehrerIn ist, weiss, dass immer auch Zeit für die Vorbereitung fürs neue Schuljahr gebraucht wird. Eingestiegen sind wir mit einem Familienwochenende mit den Eltern und Geschwistern meines Mannes mit Familie. Endlich konnten wir uns in diesem Rahmen wieder sehen. Danach sind wir direkt in den Süden ins wunderschöne Tessin gefahren. Ferien mit Kindern sind schön, jedoch oft nicht so erholsam. Immer mal wieder finde ich auch Zeit fürs Business.

Familienferien auf dem Camping Campofelice in Tenero

Wir lieben es mit unserem VW Bus in die Ferien zu fahren. Mit den Kindern ist es am entspanntesten, wenn wir auf einen Campingplatz gehen. Dort hat es immer andere Kinder und Spielplätze, da ist meine Tochter happy. Wir geniessen die lockere Camping-Atmosphäre und es ergeben sich interessante Begegnungen mit anderen Menschen.

VW Bus T6 California Beach mit Vorzelt und Sonnendach

VW Bus T6 California Beach mit Vorzelt und Sonnendach

Lange haben wir überlegt, ob wir nach Italien ans Meer fahren wollen. In Italien gilt, dass Kinder ab zwei Jahren getestet werden müssen. Ich will das meinen Kindern nicht zumuten, nur damit wir ans Meer fahren können. Für sie sind Ferien am See genauso schön und die Reise ist kürzer und somit auch wieder entspannter für uns. Hoffentlich klappt es nächstes Jahr mit Ferien am Meer.

Der Camping Campofelice hat uns sehr gefallen. Unser Stellplatz war direkt neben dem Spielplatz, einer sanitären Anlage und dem Einkaufsladen. Für uns war das optimal. Die sanitären Anlagen sind sehr gepflegt und sauber. Fast täglich haben wir das Schwimmbad genossen. Das Bad ist mit einem Kinderplanschbecken, einem Schwimmbecken und einem Whirlpool sehr vielseitig.

einen Teil des Campingareals mit dem Schwimmbad des Campofelice

einen Teil des Campingareals mit dem Schwimmbad des Campofelice

Es gab nicht mehr viele Corona-Massnahmen. Nur in den sanitären Anlagen, im Restaurant und im Einkaufsladen war noch Maskenpflicht. Sonst konnte man ohne Maske herumlaufen. Wir haben es auch sehr genossen, dass die Restaurants wieder geöffnet waren. Durch die Zeit hat uns das Lied «Tenero» von «Stubete Gäng“ begleitet.

Unserer Tochter hat das vielfältige Kinderprogramm sehr gefallen. Von sportlichen Aktivitäten bis kreativen Angeboten war alles dabei. Besonders die Kinderdisco fand sie toll.

Ein grosses Highlight für mich war, dass die EM-Fussballspiele auf Grossleinwand übertragen wurden. So konnten wir in einer grossen Gruppe mit der Schweizer Mannschaft mitfiebern und mitleiden. Ich bin sehr stolz auf unser Team. Schade, dass es am Schluss nicht für das Halbfinale gereicht hat. Bald geht es weiter mit den WM-Qualifikationsspielen. Die Schweiz hat nochmals die Chance gegen Italien zu zeigen, was sie wirklich darauf haben – ich bin gespannt.

Brücke im Verzasca - Tal Ponte dei salti

die eindrückliche Brücke «Ponte dei salti» im Verzascatal

Ein weiteres Highlight war unser Ausflug ins Verzascatal. Natürlich besuchten wir die berühmte Brücke  «Ponte dei salti». Wir waren nicht die Einzigen. Es gab noch ein paar Andere, die die gleiche Idee hatten, wie wir. Einige mutige junge Männer haben sich getraut von der Brücke zu springen. Puh, das war echt hoch.

wunderschönes Bergdorf inmitten einer Berglandschaft

Danach sind wir bis nach Sonogno, dem letzten Dorf im Tal, gefahren. Ein wunderschönes, kleines Dorf mitten in der eindrücklichen Berglandschaft. Diese Aussicht war ein Traum. Es ist der ideale Ausgangspunkt für Bergtouren. Nach der Besichtigung des Dorfes und einer Stärkung im Café verweilten wir noch auf dem Waldspielplatz. Der Bergbach verschaffte uns nach den sommerlichen Temperaturen eine erfrischende Abkühlung.

Meine Tochter nimmt ein Bad im Bergbach bei Sonogno.

ein erfrischendes Bad im Bergbach in Sonogno

Für meine Tochter war das Ankommen auf dem Campingplatz schwierig. Übergänge sind für sie sehr herausfordernd. So hatte sie am ersten Tag um 22.00 Uhr einen lautstarken Wutanfall, weil sie noch länger auf dem Spielplatz sein wollte. Solche Momente sind für mich Stress pur. Ich war selbst auch sehr müde und hatte nach dem langen Tag keine Ressourcen mehr, meine Tochter wertschätzend zu begleiten. Zum Glück konnte mein Mann diesen Wutanfall gut auffangen. Wahrend den zwei Wochen gab es ein paar Situationen, die zu heftigen Wutanfällen geführt haben. Das machte für mich diese Ferien emotional sehr anstrengend.

Auch unser Sohn hielt uns auf Trab. Andauernd schnappte er sich den kleinen Puppenwagen und lief über das Campingareal. Das bedeutete, dass ihn jemand von uns bei seinen Streifzügen begleitete. Es war für uns eine grosse Unterstützung, dass meine Mutter ebenfalls da war und wir uns so abwechseln konnten.

Der Camping Backofen Omnia auf dem Gasherd

der Omnia Camping-Backofen im Einsatz

Schon lange habe ich überlegt, den Omnia Camping-Backofen zu kaufen. Ich hatte noch so meine Zweifel, ob das wirklich ein gutes Backresultat gibt. Wie auch ich, liebt es meine Mutter Neues auszuprobieren. Wir entdeckten den Omnia Backofen im Campinggeschäft direkt neben dem Campingplatz. Die Verkäufer schwärmten in den höchsten Tönen. Wir liessen uns überzeugen und kauften uns den Omnia Camping-Backofen und noch ein paar Rezeptbücher dazu.

Wir machten uns sogleich an unser erstes Rezept, einen Teigwarenauflauf mit Schinken. Es war sehr lecker. Motiviert machten wir uns an weitere Rezepte. Pizza, Muffins, Kartoffelgratin und Zimtschnecken. Mein Mann meinte dazu, alles aus dem Omnia Backofen sei lecker! Wir sind begeistert. Das gibt nochmals viel mehr Möglichkeiten für kulinarische Abwechslung in den Campingferien.

Pizza gebacken im Campingbackofen Omnia.

Pizza im Camping-Backofen Omnia. Mega lecker.

Am Schluss unserer Ferien sind wir noch mit den heftigen Regenfällen konfrontiert worden. Beim Boden des Vorzeltes ist immer mal wieder Wasser durchgedruckt. An unserem eigentlich zweitletzten Tag sind dann die Strassen vom Camping zu kleinen Flüssen geworden. Und immer noch mehr Regenfälle wurden gemeldet. So haben wir uns kurzerhand entschieden, schon einen Tag früher abzureisen. Ich freute mich auf unser Zuhause, bei dem ich nicht durch den Regen zum WC laufen musste.

Wir sind sicher nicht das letzte Mal auf dem Camping Campofelice gewesen. Wir freuen uns schon jetzt auf ein nächstes Mal.

Mein Freebie: Quicktipps für Mama-Auszeiten

Ein Laptop mit dem Titelblatt meiner Quicktipps für kleine Mama-Auszeiten im Alltag

Einen Ausschnitt des Titelblattes meines Freebies: Quicktipps für kleine Mama-Auszeiten im Alltag

Schon lange wollte ich ein Freebie erstellen. Vielleicht fragst du dich, was ein Freebie ist. Ein Freebie ist z. B. ein PDF Dokument, mit hilfreichen Tipps, einer Anleitung oder einem Rezept, dass sich jeder, durch eine Eintragung mit der E-Mail-Adresse, herunterladen kann.

Die letzten Monate ist mir ein Thema wichtig geworden. Wenn wir unsere Kinder wertschätzend begleiten wollen, braucht das manchmal ganz schön viel Energie. Wenn wir dabei uns selbst vergessen und somit unser Energietank leer ist, dann ist das ein Ding der Unmöglichkeit. Daher ist für mich Selbstfürsorge als Mama so wichtig. Erst wenn ich auch gut auf mich selbst und meine Bedürfnisse achte, kann ich meine Kinder liebevoll begleiten. Ich merke, wie dieser Punkt sehr vielen Mamas unglaublich schwerfällt. Darum habe ich jetzt Quicktipps zusammengestellt, wie es ganz einfach geht kurze und auch längere Pausen im Alltag einzubinden.

Ich bin jetzt am finalen Schliff meines Freebies. Bald schon werde ich es veröffentlichen. Falls du unter den Ersten sein willst, die es herunterladen können, komm gern zu meinen regelmässigen Familienimpulsen dazu.

Von the Rapid Blog Flow zu the Content Society – Ich gehe unter die Blogger

Jasmine Müller mit einem MacBook pro, lächelnd schreibend

Bloggen ist von überall möglich, ich brauche nur meinen Laptop oder mein Handy und Internet.

Ich habe es wieder getan. Ich habe gebloggt. In der Challenge Rapid Blog Flow habe ich in einer grossen Gruppe unter der Begleitung von Judith Sympatexter meinen vierten Blogartikel Fun Facts über mich geschrieben. Schon länger beschäftigt mich das Thema Schreiben. Als Jugendliche habe ich viel Tagebuch geschrieben und so meine Gefühle und Gedanken geordnet.

In meiner Schulzeit bekam ich auf meine Aufsätze nicht so wohlwollendes Feedback. Das führte zu der Überzeugung, dass Schreiben wohl nicht zu meinen Stärken gehörte. Der Satz «Ich kann nicht schreiben» begleitete mich viele Jahre lang.

Im Verlauf des letzten Jahres habe ich meine Schreibstimme wieder gefunden. Ich bin so dankbar, dass ich diesen Glaubenssatz entlarven durfte.
Motiviert durch Judith wage ich den Schritt mit der Unterstützung der Content Society und widme mich jetzt ein Jahr lang dem Schreiben. Ich freue mich sehr auf meine Blogger-Reise und bin gespannt, wohin mich das Schreiben führen wird.

Was im August auf mich wartet

  • Eingewöhnung unseres Sohnes in den Vorkindergarten
  • Kindergartenstart für unsere Tochter in das 2. Jahr, jetzt bei den Grossen
  • Schuljahresstart für meinen Mann
  • einige neuen Blogartikel

2 Comments

  1. Jeannine Gashi

    Oh ja, ich liebe das Tessin auch! Habe schöne Erinnerungen an den Campofelice und das Verzascatal. Danke fürs Mitnehmen. Fühle mich grad, als hätte ich auch ein paar Tage im Tessin genossen! Ja, mit Kindern finde ich es auch immer etwas stressig. Aber meist überwiegen die super tollen Momente mit Ihnen, die unvergesslich sind!
    Herzliche Grüessli
    Jeannine

    Reply
    • Jasmine Müller

      Oh wie schön, dass dir mein Blogbeitrag gefallen hat. Ja das Tessin ist eine Perle der Schweiz. Ja so sehe ich das auch mit den Kindern. Liebe Grüsse zurück Jasmine

      Reply

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Ich begleite Eltern mit Kleinkindern durch die Stürme der Autonomiephase. Weg vom Machtkampf hin zu mehr Leichtigkeit.

Erfüllt Familie leben ist mein Herzensthema. Darüber schreibe ich regelmässig in meinem Blog und auch in meinen Familienimpulse.

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